Hei,
wir nähern uns dem südlichen Ende der Lofoten und damit auch bald dem Ende unseres Aufenthaltes hier auf den Inseln. Es wird höchste Zeit uns noch mit lokalen Produkten, nämlich Stockfisch und Lachs, zu versorgen. Wir haben daher nochmals den großen Supermarkt in Leknes aufgesucht. Eine Fika haben wir dann in Eliassen Bakeri in Hamnøy eingelegt. Kurz danach erreichen wir auch schon das sehr kleine Eiland Sakrisøy, dort sollte man aus zwei Gründen anhalten. Ein ikonisches Fotomotiv ist dort entstanden und jeder kann versuchen es nachzumachen, ein kleines gelbes Haus vor einem Berg, aber seht selbst. Der andere Grund ist Anita’s Sjømat, ein anerkannt gutes Fischrestaurant, kann ich jetzt auch bestätigen. In der Bakeriet på Å wollten wir die vermeintlich besten kanelsnurrer probieren. In der Bakeriet war aber alles schon „sold out“. Es gab aber noch welche in dem kleinen Museumskaffe, schon sehr lecker, ob sie die Weltbesten sind, mag jeder selbst probieren. In Å i Lofoten oder kurz Å beginnt auch die E10 welche wir die Lofoten von Nord nach Süd runtergefahren sind. Die E10 trägt übrigens auch den Namen Kong Olav Vs vei und endet an der Grenze zu Schweden.
Heute Nacht stehen wir in Reine und wollen Morgen zeitig los und die 1566 Stufen auf den Reinebringen hinauf, um von dort einen atem(be)raubenden Ausblick zu genießen.










Am Ende von Å kann man den Blick so herrlich über das undendliche Meer schweifen lassen. Da saß ich im November 2023 und konnte mich kaum mehr losreißen …
Die Einheimischen auf den Lofoten sagen, dass sie Stockfisch eigentlich nur für Touristen und den Export produzieren, sie selbst essen lieber frischen Fisch :-))))
Wir waren zwar nicht im Stockfischmuseum, aber nach 10 Tagen Lofoten und täglichen Begegnungen mit Stockfisch auf irgendeine Weise, können wir sagen, dass das nicht ganz stimmt.
Klar ist er auch etwas für die Touris, aber er war und ist vorallem für den Export wichtig, aber auch für die Norweger*innen selbst. Stockfisch als Snack zum Knabbern (Proteine), als Suppe (Bacalao) oder als Zutat für Lutefisk, einem typischen Gericht zu Weihnachten.
Liebe Grüße und bis bald auf ein Tørrfisk-Süppchen 😉