Hej,
Danke fürs Daumen drücken! Es hat geholfen, denn wir hatten wieder großartiges Wetter und damit beste Bedingungen für die Anfahrt zu unserem Ziel. Und auch am Nordkap selbst lachte uns die Sonne an.
Der Sonnenaufgang am Morgen brachte uns bereits in Stimmung. Entlang der Küste ging es weiter nach Norden. Durch den Nordkaptunnelen – ein Unterwassertunnel, 6870 m lang und bis 212 m unter dem Meeresspiegel liegend – verließen wir das Festland. Das Nordkap liegt auf der etwa 2 Kilometer entfernten Insel Magerøya. Die Insel ist entgegen unseren Erwartungen sehr bergig, um zum Hauptort Honningsvåg zu gelangen, fährt man daher nochmal durch den 4440 m langen Honningsvågtunnelen. Bereits 1956 – jetzt weiß ich warum ich immer schon hier her wollte, es war mir in die Wiege gelegt worden – wurde von den zuständigen Gremien das Ziel formuliert, ohne Fährverbindung bis zum Nordkap fahren zu können. Mit der Eröffnung des Nordkaptunnelen im Jahr 1999 wurde dieses Ziel erreicht. Der Streckenverlauf gleicht einer Fahrt durchs Hochgebirge, es gibt steile Felsabbrüche neben der Straße, Steinschlag und Schneerutschungen sowie Steigungen und Gefällstrecken von bis zu 10 %. Wir konnten den letzten steilen und längeren Anstieg zum Nordkapplatteau ohne Schneeketten bewältigen. Bei anderen Witterungsbedingungen kann dies durchaus zur Herausforderung werden.
Ja und dann, nach einer Woche, haben wir unser Ziel erreicht! Gleichzeitig aber auch mehrere Busse, welche Passagiere der Hurtigruten ans Nordkap brachten. Das Schiff lag derweil im Hafen von Honningsvåg vor Anker – Grüße gehen an Günter und Claudia raus. Schlagartig war das Platteau von vielen Menschen bevölkert. Mit den zu erwerbenden Eintrittskarten haben wir Zugang zu den Nordkapphallen mit den üblichen touristischen Angeboten, aber auch einem Panoramafilm, einer Präsentation der Jahreszeiten mit Ton- und Lichteffeketen sowie historischen Informationen. Es gibt auch eine kleine unterirdische Kapelle und, man wundert sich, ein thailändisches Museum. Dies erinnert an den Besuch von König Chulalongkorn von Siam, der 1907 das Nordkap besuchte. Um dem Andrang an den Hotspots zu entgehen gab’s erstmal Kaffee, Wienerbrød und Kanelbullar – es ist Fika-zeit.
Nachdem gegen 14:00 Uhr die Busse wieder zurückfahren, wird es leer. Wir haben ausreichend Gelegenheit für Fotografien des Globus, des Mitternachtssonnendenkmal und der Installation „Kinder der Welt“ mit der „Skulptur Mutter und Kind“. Am meisten fasziniert uns aber die Natur um uns herum. Wir freuen uns hier zusein und genießen es – Günter Grüße an Dich, mit deiner Dose Notfallbier haben wir aufs Nordkap angestoßen.
Wir verbringen die Nacht am Nordkap – das Ticket erlaubt uns 24h parken auf dem Platteau – in der Hoffnung auf weitere schöne Polarlichtbilder – und in der Tat gibt es welche!
































Großer Beifall und herzlichen Glückwunsch! Was für eine tolle Begrüßung durch herrliches Wetter. Ich liebe besonders die Bilder #26 und #27. Nun warst Du (Jürgen) doch vor mir an diesem magischen Ort.
Ihr habt den Moment sichtlich genossen, den nördlichsten Punkt von Festland-Europa erreicht zu haben; es wären nun „nur noch“ 2.100 km bis zum Nordpol 🙂
Bin heute von vier tollen Skitagen auf Pisten zwischen 2.000 m und 3.100 m zurück gekommen. Sonne vom stets wolkenlosen blauen Himmel und knirschenden Schnee unter den Brettln konnte ich dort auch genießen … auch wenn ich schon richtig neidisch auf Euch bin.
Lieber Günter, vielen Dank für Beifall und Glückwünsche. Ja, dieser Ort hat etwas Magisches, vor allem wenn am Himmel Polarlichter tanzen und man gefühlt dem Weltall sehr nahe ist. Das Szenario hat fast schon etwas Außerirdisches. Wir haben es sehr genossen hier zu sein.
Schön dass Du beim Skifahren auch eine gute Zeit hattest. Und im Übrigen bin ich überzeugt, dass Du auch noch hier stehen wirst!
Auch wir haben eure Reise jeden Tag verfolgt.
Wir freuen uns, dass ihr das Ziel bei bestem Wetter erreicht habt.
Gute Rückfahrt und viele Grüße
Uschi + Hans-Jörg
Danke an Euch fürs „Mitreisen“ an unser Ziel und Eure „Mitfreude“. Auf der Rückreise werden wir uns an dem einen oder anderen Ort mehr Zeit nehmen. Wir müssen jetzt entscheiden wie weit wir die Westküste bis zu den Lofoten hinunterfahren. Andere Camper sind von dort ob des schlechten Wetters – Regen bei Temperaturen über 0°, Schietwetter – geflohen und die Daten der WetterApp bestätigen das. Wir werden berichten. Liebe Grüße Jürgen + Elias
Herzlichen Glückwunsch!
Ich habe eure spannende Reise höchst interessiert mitverfolgt und bin nicht nur beeindruckt von der Route, der Landschaft und eurem Vater-Sohn-Abenteuer, sondern auch von dem hervorragenden Schreibstil (meine déformation professionelle, ich weiß schon …).
Beste Grüße und gute und sichere Fahrt weiterhin!
Lieben Dank für Deine Worte und das positive Feedback zu meinem Geschreibsel. Wir werden weiter berichten! Liebe Grüße
Grattis grattis grattis!
Glückwunsch und auch ein bisschen Neid auf die wirklich tollen Polarlichter…😉
Weiterhin gute Reise und viel Spass!
Liebe Grüße ❤️
Claudia
Danke für die Glückwünsche, wie schon an Günter geschrieben. Du wirst auch mal zum Nordkap kommen und bei genügend Zeit auch Polarlichter im Original bewundern können. Liebe Grüße Jürgen + Elias