Tag 14 begann gleich mal mit einem Highlight: beim Frühstücken haben sich zwei Seeadler zu uns gesellt. Vor Begeisterung haben wir glatt das Essen vergessen. Wir sind dann trotzdem von unserem Platz in Sillpoldnes losgekommen und haben eine Runde auf der Insel gedreht. Eine Straße mit dem wunderschönen Namen Midnattsolveien (Straße der Mitternachssonne) hat uns zuerst in den Küstenort Laukvik geführt. Außer Regen, Wind und unzählige Holzgestelle zum Trocknen von Skrei (leer, weil nur von Februar bis April), habe wir dort nichts vorgefunden.
Der nächste größere Ort lag auf der anderen Seite der Insel. Und weil es dort in Svolvær Kaffee, Zimtschnecken (in Lauras Café) und Dauerregenbögen gab, hat es uns dort eindeutig besser gefallen.
Außerdem hat der Regen pausiert, was wir als Zeichen dafür sahen, uns in die Wanderkkamotten zu schmeißen und den Tjeldbergtinden in Angriff zu nehmen. Die Route gilt als leicht. Aber wir wissen mittlerweile, dass dies nach norwegischen Standards gilt. Dort joggen Senioren die Berge hoch und runter, während wir ihnen verschwitzt und röchelnd Platz machen.
Die Wanderung bestand dank des Wetters (seit Tagen immer wieder Regen) zur Hälfte aus rutschigen matschigen Schlammwegen. Zum Schluss musste man sich sogar mit Hilfe einer Kette auf nassem Fels nach oben kraxeln. Sehr viel Vergnügen also und als Belohnung einen unschlagbaren Blick über Svolvær – inklusive Regenbogen natürlich. 🌈











